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Die P-Wellen-Dispersion (PWD, Pd oder Pdis) ist ein nicht-invasiver elektrokardiographischer (EKG) Marker für atriales Remodeling und ein Prädiktor für Vorhofflimmern (AF). PWD wird definiert als der Unterschied zwischen der längsten und der kürzesten P-Wellen-Dauer, die aus den 12 EKG-Ableitungen aufgezeichnet wurde. Eine erhöhte P-Wellen-Dauer und PWD spiegeln die Verlängerung der intraatrialen und interatrialen Leitungszeit wider, verbunden mit einem Mangel an einem gut koordinierten Leitungssystem innerhalb der Vorhofmuskulatur, mit inhomogenen, asynchronen, pro-inflammatorischen und anti-inflammatorischen Effekten, vermittelt durch Interleukin-6 (IL-6) bei Patienten mit dem CG + GG Genotyp des IL-6 -634C/G Polymorphismus sowie eine diskontinuierliche Fortpflanzung von Sinusimpulsen hauptsächlich zwischen den linken und rechten Vorhöfen, Aktivierung von interstitiellen/extrazellulären Fibroblasten und Kollagenablagerung mit Fibrose (über TGF-β) im Vorhofgewebe, unzureichende Blutversorgung, signifikante nicht-isotrope myoelektrische Aktivität und eine dünne Wandstärke sowie die daraus resultierende Neigung zur Expansion sind alles gut bekannte elektrophysiologische Merkmale bei Patienten mit Vorhofarrhythmien und insbesondere paroxysmalem Vorhofflimmern (PAF).
Pérez‐Riera et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.