Seit 2014 sammelt und veröffentlicht OpenAPC Kostendaten zum Open-Access-Publizieren von Forschungseinrichtungen und -konsortien. Bisher war die Infrastruktur rein publikationszentriert: Vertragsinformationen waren zuvor nur indirekt durch zugehörige Artikel sichtbar. Angesichts der wachsenden Vielfalt von Publikationsvereinbarungen – einschließlich transformativer Vereinbarungen, Mitgliedschaften und Vereinbarungen mit vollständig Open-Access-Publishern – ist es offensichtlich geworden, dass eine rein artikelbasierte Perspektive allein unzureichend ist, um Kostentrukturen angemessen zu erfassen. Um dieses Problem anzugehen, wurde die OpenAPC-Infrastruktur angepasst, um einen separaten Datensatz für Verträge einzuschließen. Dieser Datensatz enthält vertragsbezogene Metadaten und Kostendaten, hält sich am openCost-Schema und gewährleistet die Kompatibilität mit aufkommenden Standards für den Austausch von Publikationskostendaten. Die Trennung von vertrags- und publikationsbezogenen Informationen ermöglicht eine präzise Aggregation verschiedener Zahlungsmodelle, ohne bestehende artikelbasierte Analysen zu beeinträchtigen. Die Präsentation umreißt den konzeptionellen Rahmen für diese Erweiterung und beschreibt ihre Datenstruktur und Arbeitsabläufe. Anschließend wird die Auswirkung auf die Erhebung und Analyse der Publikationskosten erörtert. Die Hinzufügung eines vertragsorientierten Ansatzes verbessert die Transparenz komplexer Publikationsvereinbarungen, reduziert die Berichtslast für Einrichtungen und erhöht den analytischen Wert der OpenAPC-Daten für eine langfristige Kostenüberwachung.
Broschinski et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.