Diese Studie untersucht die räumliche Verteilung der Umgebungsdosisäquivalentsraten (ADER) in den Avala- und Kosmaj-Bergen, zwei geschützten Landschaften im Gebiet der Stadt Belgrad, Serbien. Beide Standorte, die durch eine reiche Biodiversität und kulturelles Erbe gekennzeichnet sind, wurden analysiert, um ihre radiologische Sicherheit und Eignung für die Freizeit im Freien zu bewerten. Mitte Oktober 2025 wurden an 42 Messpunkten In-situ-Messungen mit dem Radex RD1503+ GM-Zähler durchgeführt. Die aufgezeichneten Werte lagen zwischen 0,085 und 0,2 µSv/h und blieben unter der empfohlenen Sicherheitsgrenze von 0,2 µSv/h. Um die räumliche Variabilität der Gamma-Dosen zu visualisieren, wurden alle Felddaten georeferenziert und in QGIS 3.28.10 mit der Interpolationsmethode der inversen Distanzgewichtung (IDW) verarbeitet. Die Integration von GIS- und Fernerkundungstechniken ermöglichte die Korrelation zwischen Mustern der Gammastrahlung, Landnutzung und Höhenunterschieden, die aus digitalen Höhenmodellen (DEMs) abgeleitet wurden. Der umfassende GIS-basierte Ansatz bestätigt, dass Avala und Kosmaj niedrige natürliche Hintergrundstrahlungsniveaus aufweisen, die mit globalen Durchschnittswerten für ähnliche geomorphologische Gegebenheiten vergleichbar sind und daher sicher und geeignet für Sport, Tourismus und Freizeit sind. Die angewandte Kombination aus Felddosimetrie, Fernerkundung und geostatistischer Modellierung bietet einen wertvollen Rahmen für die kontinuierliche Umweltüberwachung und das nachhaltige Landschaftsmanagement in geschützten Gebirgen im zentralen Serbien.
Valjarević et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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