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ZIELE: Obwohl ständig neue prognostische Faktoren für frühen Brustkrebs entdeckt werden, wurden nur wenige Faktoren, die das Überleben bei metastasiertem Brustkrebs vorhersagen, validiert. Die prognostische Rolle der prognostischen Faktoren für frühen Brustkrebs bei metastasierter Erkrankung bleibt ebenfalls größtenteils unklar. STUDIENENTWURF UND SETTING: Prospektive Kohortenstudie in einem finnischen Universitätskrankenhaus. TEILNEHMER UND ERGEBNISSE: Ursprünglich wurden 594 Frauen mit frühem Brustkrebs verfolgt. Einundsechzig dieser Patientinnen entwickelten während der Nachbeobachtung Fernmetastasen, und ihre primären Brustkrebsmerkmale, wie Tumorgröße, nodale Status, Östrogenrezeptor- (ER) und Progesteronrezeptorexpression, Grad, Proliferationsrate, histopathologischer Subtyp und Brustkrebs Subtyp wurden als potenzielle prognostische Faktoren für metastasierte Erkrankungen analysiert. ERGEBNISSE: In der multivariaten Analyse waren das Vorhandensein von Lymphknotenmetastasen zum Zeitpunkt der Operation bei frühem Brustkrebs (HR, 2,17; 95% CI, 1,09-4,31; p=0,027) und der ER-Status (negativ vs positiv, HR, 2,16; 95% CI, 1,14-4,10; p=0,018) signifikante Prädiktoren für das Überleben bei metastasierter Erkrankung. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Ergebnisse bestätigen den ER-Status als primären prognostischen Faktor bei metastasiertem Brustkrebs. Darüber hinaus deutet es auch darauf hin, dass das Vorhandensein von initialen Lymphknotenmetastasen als prognostischer Faktor bei wiederkehrendem Brustkrebs dienen könnte.
Karihtala et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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