ZWECK: Die Fundus-Fluorescein-Angiographie (FFA) ist ein wichtiges Instrument zur Bewertung von retinalen Gefäßerkrankungen. In der Ära der optischen Kohärenztomographie-Angiographie (OCTA) sind jedoch die Präferenzen von Experten bezüglich des vergleichenden Nutzens von FFA und OCTA unklar. Darüber hinaus gibt es trotz der weit verbreiteten Nutzung von FFA Variabilität in der Terminologie, die zur Beschreibung angiografischer Befunde verwendet wird. Diese Studie hatte zum Ziel, einen Expertenkonsens zu den klinischen Indikationen für FFA gegenüber OCTA zu etablieren und konsensbasierte Definitionen wichtiger angiografischer Begriffe bereitzustellen. METHODEN: Anhand eines modifizierten Delphi-Prozesses über zwei Runden gaben 25 retinalvertraute Spezialisten ihre Perspektiven zu den klinischen Indikationen für FFA bei der Beurteilung einer Vielzahl von retinalen Gefäßerkrankungen ab. Sie bewerteten auch die vorgeschlagenen Definitionen für FFA-Befunde bei retinalen Gefäßerkrankungen. Konsens wurde als ≥80% Zustimmung definiert und nahezu Konsens als 70%-79%. ERGEBNISSE: . FAZIT: Diese Studie präsentiert zeitgenössische Perspektiven zu den klinischen Indikationen für FFA in einer Ära, in der OCT und OCTA weit verbreitet sind. Sie bietet auch ein Lexikon für die FFA-Berichterstattung bei retinalen Gefäßerkrankungen basierend auf Expertenkonsens.
Karri et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.