Zusammenfassung Die globale Verbreitung des Englischen hat zu seinem Status als Lingua Franca geführt, der die Kommunikation über verschiedene sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg erleichtert. Mit der Verbesserung des Englisch als Unterrichtssprache (EMI) in der Hochschulbildung ist Englischkenntnis eine Voraussetzung für Studierende, die im Ausland studieren möchten. Dieses Paper untersucht die Wahrnehmungen der Testteilnehmer des International English Language Testing System (IELTS) aus einer Global Englishes (GE) Perspektive, mit einem Fokus auf chinesische und thailändische Studierende. Durch einen Fragebogen und Interviews zeigten die Ergebnisse, dass die Testteilnehmer den IELTS aufgrund seiner globalen Anerkennung und seiner Rolle bei der Förderung internationaler Bildung schätzen, jedoch auch Bedenken hinsichtlich seiner Übereinstimmung mit den verschiedenen sprachlichen Realitäten äußerten, die sie in EMI-Umgebungen antreffen. Die Teilnehmer hoben die Notwendigkeit für inklusive Bewertungspraktiken hervor, die die Pluralität des Englischen anerkennen. Diese Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Integration von GE-Elementen in den IELTS dessen Relevanz und Fairness erhöhen könnte, um die Studierenden auf reale Kommunikationsherausforderungen vorzubereiten; jedoch erfordert eine solche Integration ein besseres Verständnis der zukünftigen Bedürfnisse der Sprachbewertung. Die Ergebnisse bieten praktische Implikationen für die Entwicklung inklusiverer, GE-informierter Sprachbewertungen, die enger mit den kommunikativen Anforderungen von EMI-Umgebungen übereinstimmen und die akademische und soziale Integration der Studierenden während des Studiums im Ausland besser unterstützen.
Boonsuk et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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