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Um der wachsenden Nachfrage nach nachhaltig produzierten Produkten gerecht zu werden, müssen Unternehmen in der Lage sein, nachhaltig produzierte Teile von ihren Lieferanten zu beschaffen. In dieser Studie analysieren wir, wie ein Käufer (Hersteller oder Einzelhändler) Beschaffungspolitiken nutzen kann, um seine Lieferanten dazu zu bewegen, nachhaltige Prozesse zu übernehmen, die bestimmten Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. Wir untersuchen zwei in der Praxis häufig beobachtete nachhaltige Beschaffungspolitiken, die die Prozessentscheidungen der Lieferanten beeinflussen, indem sie sich verpflichten, nachhaltige Produkte anzubieten. Unter einer Politikkategorie von Bevorzugung der Nachhaltigkeit verpflichtet sich ein Käufer, ein nachhaltiges Produkt anzubieten, wenn er nachhaltig produzierte Teile vom Lieferanten beziehen kann, bietet ansonsten jedoch ein konventionelles Produkt an. Im Gegensatz dazu wird ein Käufer unter einer erforderlichen nachhaltigen Beschaffungspolitik nur ein nachhaltiges Produkt anbieten und daher nur vom Lieferanten beziehen, wenn dieser einen nachhaltigen Prozess angenommen hat. Unsere Ergebnisse bieten Managern Einblicke, indem sie aufzeigen, wie diese nachhaltigen Beschaffungspolitiken die upstream-Lieferanten dazu beeinflussen, zu einem nachhaltigen Prozess zu wechseln, und wie sich dies auf die Fähigkeit eines downstream-Käufers auswirkt, ein nachhaltiges Produkt anzubieten. Wir stellen fest, dass, wenn der Käufer von einem einzigen Lieferanten bezieht, die Bevorzugte Politik den Lieferanten im Vergleich zu einem nicht verpfichtenden Verhalten des Käufers davon abhalten kann, zu wechseln. Allerdings kann nur die Erforderliche Politik den Lieferanten zum Wechseln bewegen. Im Gegensatz dazu hindert die Bevorzugte Politik den Lieferanten, wenn ein Käufer mehrere Lieferanten hat, nicht, sondern kann ihn dazu bewegen, zu einem nachhaltigen Prozess zu wechseln, ähnlich wie die Erforderliche Politik. Dementsprechend deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass ein Käufer, um den Lieferanten dazu zu bewegen, zu einem nachhaltigen Prozess zu wechseln, eine erforderliche Politik bei der Beschaffung von einem einzigen Lieferanten annehmen sollte, während er eine bevorzugte Politik nutzen sollte, wenn es mehrere Lieferanten gibt.
Agrawal et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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