Dieses Papier untersucht die Rolle kulinarischer Räume in der indischen Fiktion nach der Liberalisierung und beleuchtet die Spannung zwischen informellen Lebensmittelökonomien (wie Straßenessen) und der Unternehmenslebenskultur (globalen Franchises und Luxusgastronomie). Durch Romane wie Aravind Adigas The White Tiger, Rohinton Mistrys A Fine Balance und Kiran Desais The Inheritance of Loss untersucht diese Studie, wie Essen als Linse dient, um Globalisierung, Unternehmensmacht und Klassenstratifizierung im zeitgenössischen Indien zu kritisieren. Die Forschung verwendet eine vergleichende Textanalyse-Methode, die sich darauf konzentriert, wie diese Werke Essen als Symbol für wirtschaftliches Überleben, kulturelle Identität und soziale Mobilität nutzen. Das Papier integriert auch sozioökonomische Theorien, um das Zusammenspiel zwischen informellen und formellen Ökonomien zu verstehen, und stützt sich auf die Literatur zu Informalität und globalem Kapitalismus. Die Analyse zeigt, dass Straßenessen lokale Resilienz und informelles Überleben darstellt und als widerstandsfähige Kraft gegen den Aufstieg von Unternehmensfoodketten funktioniert, die die Kommodifizierung von Kultur und wirtschaftliche Ungleichheit symbolisieren. Die Forschung hebt die emotionale Arbeit von Charakteren in Unternehmenslebensräumen hervor und zeigt, wie der Aufstieg des globalen Kapitalismus traditionelle Lebenssysteme entfremdet und marginalisiert. Letztendlich argumentiert das Papier, dass die indische Fiktion nach der Liberalisierung kulinarische Räume nutzt, um die menschlichen Kosten der Globalisierung zu unterstreichen, insbesondere darin, wie Essenspraktiken breitere gesellschaftliche Veränderungen und den Verlust kultureller Identität widerspiegeln. Abschließend bietet die Studie kritische Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die die sich entwickelnde Lebensmittelindustrie Indiens für ihr vielfältiges soziales Gefüge bietet.
Frau Khare Nupur Pranit (Sun,) hat diese Frage untersucht.