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Organisationen verlassen sich stark auf asynchrone, nachrichtengestützte Technologien (z. B. E-Mail) für arbeitsbezogene Kommunikation. Diese Technologien sind primäre Mittel zur Wissensübertragung und zum Aufbau sozialer Netzwerke. Als Nebenprodukt könnten Arbeitnehmer unterschiedliche Grade von Beschäftigungen mit und Drängen zum schnellen Antworten auf Nachrichten von Klienten, Kollegen oder Vorgesetzten empfinden – eine Erfahrung, die wir als Arbeitsplatztelepressure bezeichnen. Diese Erfahrung kann zunächst zu schnellen Antwortzeiten und damit schnelleren Entscheidungen und anderen Ergebnissen führen. Forschung aus der Stress- und Erholungsforschung legt jedoch nahe, dass die bestimmten Merkmale von Arbeitsplatztelepressure die benötigte Arbeitswiederherstellungszeit und stressbedingte Ergebnisse beeinträchtigen. Die vorliegende Studienreihe definierte und validierte eine neue Skala zur Messung von Telepressure. Studie 1 testete einen ursprünglichen Pool an Items und fand einige Unterstützung für eine einstufige Struktur, nachdem problematische Items entfernt wurden. Wie erwartet waren das öffentliche Selbstbewusstsein, technologische Überlastung und Antwort Erwartungen in Studie 1 mäßig mit Telepressure assoziiert. Studie 2 zeigte, dass Arbeitsplatztelepressure sich von anderen persönlichen (Arbeitsengagement, affektive Bindung) und arbeitsumgebungsbezogenen (allgemeine und ICT-Arbeitsanforderungen) Faktoren unterschied und auch Burnout (physisch und kognitiv), Fehlzeiten, Schlafqualität und E-Mail-Antworten über diese Faktoren hinaus vorhersagte. Die Implikationen für zukünftige Forschung und Arbeitsplatzpraktiken werden diskutiert.
Barber et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.