Algorithmen zur Vorhersage von Rückfällen werden häufig verwendet, um die Wahrscheinlichkeit eines kriminellen Angeklagten, ein Verbrechen zu begehen, zu bewerten. Diese Vorhersagen werden in präventiven, bedingten Entlassungs- und Strafentscheidungen verwendet. Befürworter dieser Systeme argumentieren, dass Big Data und fortgeschrittenes maschinelles Lernen diese Analysen genauer und weniger voreingenommen als Menschen machen. Wir zeigen jedoch, dass die weit verbreitete kommerzielle Risikobewertungssoftware COMPAS nicht genauer oder fairer ist als Vorhersagen von Personen mit wenig oder keiner Expertise im Strafjustizsystem. Weiterhin zeigen wir, dass ein einfacher linearer Prädiktor, der nur mit zwei Merkmalen ausgestattet ist, nahezu identisch mit COMPAS mit seinen 137 Merkmalen ist.
Dressel et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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