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In den letzten Jahren ist Bildschirmzeit ein komplexeres Konzept geworden, mit einer ständig wachsenden Vielfalt an elektronischen Mediengeräten, die weltweit verfügbar sind. Fernsehen bleibt die vorherrschende Form der bildschirmgestützten Aktivität bei Kindern. Allerdings erfolgt die Nutzung von Computern, Videospielen und der Besitz von Geräten wie Tablets und Smartphones in immer jüngerem Alter. Bildschirmzeit, insbesondere das Fernsehen, ist negativ mit der Entwicklung körperlicher und kognitiver Fähigkeiten assoziiert und positiv mit Fettleibigkeit, Schlafproblemen, Depressionen und Angstzuständen. Die physiologischen Mechanismen, die den nachteiligen Gesundheitsfolgen im Zusammenhang mit Bildschirmzeit zugrunde liegen, und die relativen Beiträge verschiedener Arten von Bildschirm- und Medieninhalten zu spezifischen Gesundheitsauswirkungen sind unklar. Diese Überprüfung diskutiert die positiven und negativen Auswirkungen der Bildschirmzeit auf die physiologische und psychologische Entwicklung von Kindern. Darüber hinaus werden Empfehlungen für Eltern und Fachleute gegeben.
Sophie Domingues‐Montanari (Montag) hat diese Frage untersucht.