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Etwa 30 Jahre sind vergangen, seit Dr. Fujinos ursprüngliche Entdeckung, dass Vibrio parahaemolyticus (damals als Pasteurella parahemolytica bezeichnet) die Ursache von "Sommerdiarrhö" in Japan war. Seit dieser Entdeckung wird V. parahaemolyticus als Verursacher von Gastroenteritis in Zahlen und Orten anerkannt, die globale Ausmaße erreichen. Es wurde in marinen und ästuaren Gebieten fast weltweit isoliert und trotz seiner halophilen Natur wurde V. parahaemolyticus auch aus salzfreien Gewässern isoliert. Die Beziehung dieses Organismus zur Umwelt zeigt eine enge Assoziation mit anderen marinen Organismen, insbesondere Copepoden, von denen die Vibrios im Winter überleben und im Sommer wachsen. Es gibt eine einzigartig provokante Diskrepanz zwischen menschlichen Stämmen von V. parahaemolyticus, die positiv auf das Kanagawa-Phänomen (KP) reagieren, und den Umweltstämmen, die größtenteils KP-negativ sind, wobei die Bedeutung darin besteht, dass die Pathogenität gemäß der Reaktion des Kanagawa-Phänomens (hämolytische Aktivität) gemessen wird. Das Hämolysin der pathogenen Stämme ist ein thermostabiles, kardiotoxisches Protein, das bislang nicht in den Mechanismen, die menschliche Gastroenteritis verursachen, impliciert wurde. Das Interesse an diesem Organismus wurde in den letzten Jahren durch den Befund erweitert, dass ähnliche Organismen, V. alginolyticus, laktosepositive Vibrios und Gruppe-F-Vibrios ebenfalls schwere Krankheiten beim Menschen verursachen.
Joseph et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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