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Der Einfluss der Temperatur auf die Entwicklungszeiten und das Überleben von Insekten kann weitgehend ihre Verbreitung bestimmen. Für invasive Arten wie die Argentinische Ameise, Linepithema humile Mayr (Hymenoptera: Formicidae), sind diese Daten entscheidend für die Vorhersage ihres potenziellen Verbreitungsbereichs auf Grundlage mechanistischer Modelle. Im Fall dieser Art sind solche Daten zu rar und unvollständig, um genaue Vorhersagen auf der Grundlage ihrer physiologischen Bedürfnisse zu treffen. Diese Forschung liefert umfassende neue Daten über das Überleben der Brut und die Entwicklungszeiten bei einem breiten Temperaturspektrum unter Laborbedingungen. Die Temperatur beeinflusste sowohl die gesamte Brutentwicklung von Ei zu erwachsenem Arbeiter als auch jede der unreifen Stadien separat. Je höher die Temperatur, desto kürzer die Entwicklungszeiten. Das Überleben der Brut von Ei bis Erwachsener war gering, wobei die maximale Überlebensrate nur 16 % bei 26 Grad C betrug. Die Temperatur beeinflusste auch das Überleben jedes der unreifen Stadien unterschiedlich: Eier wurden negativ von hohen Temperaturen beeinflusst, während Larven negativ von niedrigen Temperaturen betroffen waren und das Überleben der Puppen offenbar unabhängig von der Umwelttemperatur war. Bei 32 Grad C überlebte kein Ei, während bei 18 Grad C weniger als 2 % der Eier zu Larven schlüpften. Die Daten dieser Studie sind entscheidend für die Entwicklung von Vorhersagemodellen über den Verbreitungsbereich dieser Wanderart basierend auf ihren physiologischen Bedürfnissen in Bezug auf Temperatur.
Abril et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.