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Die Pneumocystis-Pneumonie ist eine opportunistische Erkrankung, die durch die Invasion des einzelligen Pilzes Pneumocystis jirovecii verursacht wird. Zunächst war sie für die Mehrheit der Morbiditäts- und Mortalitätsfälle bei HIV-infizierten Patienten verantwortlich, die später aufgrund der Einführung der antiretroviralen Therapie sowie der anti-Pneumocystis-Prophylaxe unter diesen Patienten reduziert wurden. Pneumocystis-Pneumonie ist jedoch weiterhin eine signifikante Todesursache unter HIV-negativen Patienten, die aufgrund verschiedener Faktoren, wie etwa Transplantationsempfängern sowie onkologisch behandelten Patienten, unter Immunsuppression stehen. Das Problem der Pneumocystose bei diesen Menschen wird im Artikel besonders betont, da der rasche Beginn und der schnelle Verlauf schwerer Symptome zu einer hohen Sterblichkeitsrate unter diesen Patienten führen, die somit die Gruppe mit dem höchsten Risiko für die Entwicklung einer Pneumocystis-Pneumonie darstellen. Im Gegensatz dazu führt die Pilzinvasion bei immunkompetenten Menschen normalerweise zu einer asymptomatischen Kolonisation, deren häufige Inzidenz bei gesunden Säuglingen sogar die Möglichkeit eines Zusammenhangs mit dem plötzlichen unerwarteten Säuglingstod-Syndrom nahelegt. Angesichts aufkommender Stämme mit unterschiedlichen epidemiologischen Profilen, die aus genetischer Vielfalt resultieren, einschließlich arzneimittelresistenter Genotypen, erfordert das Kolonisationsphänomen besondere Aufmerksamkeit, die in diesem Artikel erörtert wird. Wir fassen auch spezifische und empfindliche Methoden zusammen, die für die Detektion der Pneumocystis-Invasion und zur Unterscheidung von Kolonisation und Krankheit erforderlich sind.
Sokulska et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.