Key points are not available for this paper at this time.
Ein Schlüsselmechanismus in der Organisation der Sprechwechsel in Konversationen ist die Fähigkeit, den Moment des Abschlusses eines aktuellen Sprechers vorauszusehen oder zu PROJEKTIEREN. Einige Autoren schlagen vor, dass dies über lexikosyntaktische Hinweise erreicht wird, während andere argumentieren, dass die Projektion auf intonationalen Konturen basiert. Wir haben diese Hypothesen in einem Online-Experiment getestet, indem wir die Präsenz von symbolischem (lexikosyntaktischem) Inhalt und die intonale Kontur von Äußerungen, die in natürlichen Gesprächen aufgezeichnet wurden, variiert haben. Beim Hören der Originalaufnahmen können die Probanden die Enden der Rede mit der gleichen Genauigkeit vorhersagen, die in echten Gesprächen beobachtet wurde. Wenn die intonale Kontur völlig entfernt wird (während die Wörter und die Syntax intakt bleiben und eine völlig flache Tonhöhe vorliegt), ändert sich die Genauigkeit der End-of-Turn-Projektion der Probanden nicht. In umgekehrtem Fall (mit intakter originaler intonaler Kontur, aber ohne erkennbare Wörter) verschlechtert sich die Leistung der Probanden jedoch erheblich. Diese Ergebnisse zeigen, dass der symbolische (d.h. lexikosyntaktische) Inhalt einer Äußerung notwendig (und möglicherweise ausreichend) ist, um den Moment ihres Abschlusses zu projizieren und somit das Gesprächsmanagement zu regulieren. Im Gegensatz dazu und vielleicht überraschenderweise ist die intonale Kontur weder notwendig noch ausreichend für die End-of-Turn-Projektion.
Ruiter et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: