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Die Penetration von Ampicillin und Cloxacillin in die Synovialflüssigkeit wurde nach oraler Verabreichung dieser Penicilline an Patienten mit Osteoarthritis oder rheumatoider Arthritis gemessen. Die Ergebnisse zeigen, dass beide Penicilline bereitwillig in die Synovialgelenkflüssigkeit diffundieren und dass in infizierten Synovialgelenken Konzentrationen erreicht werden können, die für Bakterien, die häufig mit septischer Arthritis in Verbindung stehen, hemmend sind, nach systemischer Verabreichung von Ampicillin oder Cloxacillin. Die Penicilline unterschieden sich hinsichtlich der in der Synovialflüssigkeit auftretenden Spiegel im Verhältnis zu den Spiegeln im Serum; im Falle von Ampicillin (das nicht stark an Serum gebunden ist) waren die Gesamtspegel in der Synovialflüssigkeit ähnlich den Gesamtspegeln des Serums, während bei Cloxacillin (das stark an Serum gebunden ist) die Gesamtspegel in der Synovialflüssigkeit deutlich niedriger waren als im Serum. Die ungebundenen Spiegel von Cloxacillin in der Synovialflüssigkeit und im Serum waren jedoch ähnlich, wie bei Ampicillin, was darauf hinweist, dass der Bindungsgrad wichtig für die Verteilung zwischen Serum und Gewebe ist.
Howell et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.