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Häusliche Gewalt (IPV) betrifft unzählige Frauen und Männer in lesbischen, schwulen und bisexuellen (LGB) sowie heterosexuellen Beziehungen, aber nur wenige Studien haben untersucht, wie sich ein solcher Missbrauch auf die psychische Gesundheit von LGB-Opfern auswirkt. Die vorliegende Studie behandelt dieses Thema anhand von Daten aus der Behavioral Risk Factor Surveillance System (BRFSS) Umfrage von 2006, um Unterschiede in Depression und Angstzuständen bei IPV-Opfern in LGB- und heterosexuellen Partnerschaften zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass LGB-IPV-Opfer deutlich häufiger eine Vorgeschichte von Depressionen (OR 1.70, p < .05) und Angstzuständen (OR 1.70, p < .05) haben als heterosexuelle Opfer. Diese Unterschiede werden leicht durch die wahrgenommene emotionale Unterstützung des Opfers gemildert, jedoch nicht durch die Art des erlebten Missbrauchs. Unsere Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit einer stärkeren Einbeziehung von LGB-Personen in die Diskussion über IPV und psychische Gesundheit sowie die Bedeutung sozialer Unterstützung für IPV-Opfer. Politische Implikationen für Mitglieder der LGB-Community werden erörtert.
Miller et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.