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Durch F]-fluoro-2-deoxy-d-glucose-Positronen-Emissions-/Computertomographie (FDG-PET/CT) bei 35 asymptomatischen, HIV-1-infizierten Erwachsenen identifizierten wir 10 Teilnehmer mit radiografischen Hinweisen auf subklinische Erkrankungen, die signifikant wahrscheinlicher fortschreiten als die 25 Teilnehmer ohne. Um Einblicke in die biologischen Ereignisse in der frühen Erkrankung zu gewinnen, führten wir eine blutbasierte ganze Genom-Transkriptomanalyse bei diesen Teilnehmern und 15 aktiven Patienten mit TB durch. Wir fanden Transkripte, die den klassischen Komplementweg und Fcγ-Rezeptor 1 repräsentieren, in subklinischen Krankheitsstadien überabundant. Die Spiegel von zirkulierenden Immun(antikörper/Antigen)-Komplexen stiegen ebenfalls in der subklinischen Erkrankung an und waren hoch korreliert mit der Häufigkeit des C1q-Transkripts. Um unsere Ergebnisse zu validieren, analysierten wir Transkriptomdaten aus einem öffentlich verfügbaren Datensatz, bei dem Proben in den 2 Jahren vor der TB-Erkrankungspräsentation verfügbar waren. Transkripte, die den klassischen Komplementweg und Fcγ-Rezeptor 1 repräsentieren, waren auch in den 12 Monaten vor der Erkrankungspräsentation differentieel exprimiert. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Spiegel von Antikörper/Antigen-Komplexen früh in der Erkrankung ansteigen, verbunden mit einer erhöhten Genexpression von C1q und Fcγ-Rezeptoren, die sie binden. Das Verständnis der Rolle, die dies bei der Krankheitsprogression spielt, könnte die Entwicklung von Interventionen erleichtern, die dies verhindern und zu einem günstigeren Ergebnis führen.
Esmail et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.