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Wir haben ein bakterielles "Zwei-Hybrid"-System entwickelt, das eine Auswahl aus Bibliotheken mit mehr als 10(8) Größenordnung problemlos ermöglicht. Unser bakterielles System kann zur Untersuchung von entweder Protein-DNA- oder Protein-Protein-Interaktionen verwendet werden und bietet eine Reihe potenziell signifikanter Vorteile gegenüber den bestehenden auf Hefe basierenden Ein-Hybrid- und Zwei-Hybrid-Methoden. Wir haben unser System getestet, indem wir Zinkfinger-Varianten (aus einer großen zufällig generierten Bibliothek) ausgewählt haben, die spezifisch und fest an die gewünschten DNA-Zielstellen binden. Unsere Methode ermöglicht es, sequenzspezifische Zinkfinger in einem einzigen Auswahlsschritt zu isolieren, wodurch sie schneller sein sollte als Phagen-Display-Strategien, die typischerweise mehrere Anreicherungs-/Amplifikationszyklen erfordern. Angesichts der großen Bibliotheksgrößen, die unser bakterielles Auswahlsystem bewältigen kann, sollte diese Methode ein leistungsstarkes Werkzeug zur Identifizierung und Optimierung von Protein-DNA- und Protein-Protein-Interaktionen bieten.
Joung et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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