Dreiphasige Pulsweitenmodulations-(PWM-)Gleichrichter sind in der Industrie, im zivilen Bereich und im Transportwesen von entscheidender Bedeutung. Aufgrund der Vielfalt der Netzlasten kann die dreiphasige Eingangsspannung unausgeglichen sein, was folglich zu ungleicher dreiphasiger Stromverteilung und erhöhter Stromoberwellenverzerrung führt, was das Überhitzen von Kabeln und Leistungsschaltern ernsthaft gefährdet. Wenn das dreiphasige Spannungsungleichgewicht 20 % erreicht, kann die dreiphasige Stromabweichung bis zu 13,7 % betragen und der 3. Oberwellenanteil des Stroms steigt um 3,8 %. Daher konzentriert sich dieser Artikel darauf, den Strom gleichmäßig zu steuern und Oberwellen unter Bedingungen von dreiphasigem Spannungsungleichgewicht zu reduzieren. Basierend auf dem Recursive Gauss-Newton (RGN)-Algorithmus schlägt dieser Artikel zwei Algorithmen vor: einen Negativsequenz-Komponenten-Eliminierungs-(NSCE-)Algorithmus, der während Spannungsungleichgewicht den wirksamen positivsequenz-Spannungsanteil präzise extrahieren kann, sowie einen adaptiven Algorithmus zur Unterdrückung periodischer Stromschwankungen (APCFS). Die APCFS-Methode dient dem doppelten Zweck, eine gleichmäßige Stromsteuerung und Oberwellenreduktion zu erreichen und gleichzeitig die durch die Totzeit verursachten Oberwellen zu mildern. Die Stromabweichung wird von 13,7 % auf 2 % reduziert, und die Gesamtklirrfaktor (THD) sinkt von 5,18 % auf 2,07 %. Die Wirksamkeit dieser vorgeschlagenen Algorithmen wird umfassend durch theoretische Analyse, Vergleich der Stromoberwellen und Transientenreaktionstests, einschließlich Last- und Wechselspannungssprungänderungen, validiert. Experimentelle Ergebnisse eines 10-kW-Prototyps bestätigen die theoretische Analyse und zeigen, dass die kombiniert angewandten NSCE- und APCFS-Algorithmen effektiv die negativen Auswirkungen sowohl des dreiphasigen Spannungsungleichgewichts als auch der Totzeit beheben.
Song et al. (Thu,) untersuchten diese Fragestellung.