Abstract Hintergrund und Ziele Akute intrazerebrale Blutung ist mit einer hohen Sterblichkeit und schweren neurologischen Defiziten verbunden. Matrix-Metalloproteinase-9 (MMP-9) spielt eine entscheidende Rolle bei der Störung der Blut-Hirn-Schranke, der Hämatomausdehnung und der sekundären Hirnverletzung. Die Identifizierung zuverlässiger biochemischer Biomarker, die mit der klinischen Schwere in Verbindung stehen, könnte die Früherkennung und die individualisierte Behandlung bei hämorrhagischem Schlaganfall verbessern. Methoden Diese Studie umfasste 50 Patienten, die zwischen 2023 und 2025 mit akuter intrazerebraler Blutung eingeliefert wurden. Die neurologische Schwere wurde während der akuten Phase mit der National Institutes of Health Stroke Scale (NIHSS) bewertet. Blutplasma-Proben wurden entnommen und die MMP-9-Spiegel gemessen. Eine statistische Analyse wurde durchgeführt, um die Beziehung zwischen der Plasma-MMP-9-Konzentration und der neurologischen Schwere zu bewerten. Die Korrelationsanalyse wurde verwendet, um die prognostische Bedeutung von MMP-9 im Verhältnis zum klinischen Status zu beurteilen. Ergebnisse Der durchschnittliche NIHSS-Wert der Patienten betrug 16.24 ± 7.5, was überwiegend moderate bis schwere neurologische Beeinträchtigungen widerspiegelt. Die Plasmaspiegel von MMP-9 waren deutlich erhöht, mit einer mittleren Konzentration von 246.9 ± 72.7 ng/ml. Die Korrelationsanalyse ergab eine sehr starke positive Assoziation zwischen den NIHSS-Werten und den MMP-9-Spiegeln (r = 0.971, p < 0.001). Patienten mit schwereren neurologischen Defiziten zeigten erheblich höhere Plasma-MMP-9-Konzentrationen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die steigenden MMP-9-Spiegel eng mit der Verschlechterung der klinischen Schwere bei akuter intrazerebraler Blutung korrelieren. Schlussfolgerungen Erhöhte Plasma-MMP-9-Spiegel sind stark mit der neurologischen Schwere bei akuter intrazerebraler Blutung assoziiert. MMP-9 könnte als wertvoller prognostischer Biomarker zur Bewertung der Schwere der Erkrankung und zur Unterstützung individueller therapeutischer Entscheidungsfindung dienen. Interessenkonflikte Nichts zu offenbaren.
Musayev et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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