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Karbonische Meteoriten liefern eine Vielzahl von organischen Verbindungen zur Erde, die eine Rolle beim Ursprung und/oder der Evolution biochemischer Wege gespielt haben könnten. Einige scheinbar alte und kritische Stoffwechselprozesse erfordern mehrere Verbindungen, von denen einige relativ labil sind, wie z. B. Ketosäuren. Daher hätte ein präbiotisches Umfeld für jeden dieser Prozesse entweder eine kontinuierliche, entfernte Quelle für die gesamte Palette intakter Vorläufermoleküle und/oder eine energetische und kompakte lokale Synthese, insbesondere der fragileren Mitglieder, erforderlich. Bislang wurden Verbindungen wie Pyruvat, Oxalessigsäure, Zitronensäure, Isocitronensäure und α-Ketoglutarat (alle Mitglieder des Zitronensäurezyklus) in extraterrestrischen Quellen oder als Gruppe nicht als Teil einer "One-Pot"-Palette von Verbindungen identifiziert, die unter plausibel präbiotischen Bedingungen synthetisiert wurden. Wir haben diese Verbindungen und andere in karbonischen Meteoriten und/oder als Niedertemperatur-(Labor-)Reaktionsprodukte von Pyruvat identifiziert. In Meteoriten beobachten wir viele als Teil von drei neu berichteten Klassen von Verbindungen: Ketosäuren (Pyruvat und Homologe), Hydroxytricarbonsäuren (Zitronensäure und Homologe) und Tricarbonsäuren. Laborsynthesen unter Verwendung von (13)C-markierten Reaktanten zeigen, dass eine einzige Verbindung, Pyruvat, mehrere (nicht-enzymatische) Mitglieder des Zitronensäurezyklus, einschließlich Oxalessigsäure, produzieren kann. Die isotopische Zusammensetzung einiger der meteorischen Ketosäuren deutet auf interstellare oder prenasolare Ursprünge hin, was darauf hindeutet, dass solche Verbindungen möglicherweise auch in anderen planetarischen Systemen existieren.
Cooper et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.