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Die perkutane mechanische Aspiration hat sich als neuartige katheterbasierte Strategie für die Behandlung der rechtsseitigen infektiösen Endokarditis entwickelt, insbesondere bei Patienten mit suboptimaler Reaktion auf Antimikotika oder bei denen, die als hochriskant für einen chirurgischen Eingriff gelten. Ursprünglich zur Thrombus-Extraktion entwickelt, wird die perkutane mechanische Aspiration zunehmend verwendet, um die Quellkontrolle durch die Verkleinerung großer Vegetationen zu erreichen. Trotz wachsender klinischer Akzeptanz und Unterstützung durch gesellschaftliche Erklärungen und Richtlinien gibt es keine randomisierten kontrollierten Studien, die ihre Sicherheit oder Wirksamkeit bei rechtsseitiger infektiöser Endokarditis bewerten. Die aktuellen Beweise stammen aus retrospektiven Fallserien, Registern und administrativen Datensätzen, die alle durch Heterogenität in den Patientengruppen, den prozeduralen Techniken und den Ergebniserfassungen eingeschränkt sind. Dennoch zeigen aktuelle Daten aus multizentrischen Registern vielversprechenden prozeduralen Erfolg und Machbarkeit bei ausgewählten Patienten. In Reaktion auf die zunehmende Nutzung und anhaltende Wissenslücken zielt diese wissenschaftliche Empfehlung der American Heart Association darauf ab, (1) die Begründung und sich entwickelnden Indikationen für die perkutane mechanische Aspiration bei rechtsseitiger infektiöser Endokarditis zu definieren, (2) die verfügbaren klinischen Beweise und technischen Überlegungen zusammenzufassen, (3) einen Expertenkonsens zur Patientenauswahl und zur Planung des Verfahrens bereitzustellen und (4) Prioritäten für zukünftige prospektive Untersuchungen zu identifizieren.
Sabbagh et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.