Hintergrund: Metformin, ein weit verbreitetes Medikament zur Diabetesbehandlung, hat in präklinischen Studien und der Beobachtungsforschung vielversprechende krebshemmende Wirkungen bei Brustkrebs (BC) gezeigt. Diese systematische Übersicht bewertet die verfügbaren Beweise zur Assoziation zwischen der Anwendung von Metformin und wichtigen klinischen Ergebnissen bei Brustkrebspatienten. Ziel: Die Auswirkungen von Metformin als Ergänzung zur Standardbehandlung (SOC) auf das Gesamtüberleben (OS), das progressionsfreie Überleben (PFS) und die pathologische vollständige Remission (pCR) bei Brustkrebspatienten gemäß den PRISMA 2020-Richtlinien zu bewerten. Methoden: Eine umfassende Literatursuche wurde in PubMed und Google Scholar bis zum 30. Oktober 2025 durchgeführt, einschließlich randomisierter kontrollierter Studien (RCTs) und Beobachtungsstudien. Die ausgewählten Studien berichteten mindestens über ein primäres (OS) oder sekundäres (PFS, pCR) Ergebnis. Das Risiko von Verzerrungen wurde mit RoB2 für RCTs und ROBINS-I für Beobachtungsstudien bewertet. Die Ergebnisse wurden narrativ aufgrund von Heterogenität zusammengefasst. Ergebnisse: Die eingeschlossenen Studien umfassten 13 RCTs und 6 Beobachtungsstudien. Bei Patienten ohne Diabetes zeigten RCTs durchweg keinen signifikanten Verbesserung des OS, PFS oder pCR mit der Ergänzung von Metformin. Beobachtungsstudien, hauptsächlich bei Patienten mit Diabetes, berichteten häufig von besserem OS (HR schwankend in den Studien von 0,75 bis 0,82 in HR+ Subgruppen) und höheren pCR-Raten, obwohl sie anfällig für Verzerrungen wie das Unsterblichkeitsbias und Störfaktoren sind. Vorteile schienen bei Patienten mit Diabetes oder insulinresistenten Patienten, insbesondere bei HR+ (hormonrezeptorpositiven) Subtypen, ausgeprägter, waren jedoch inkonsistent bei Patienten ohne Diabetes oder bei triple-negativem BC. Fazit: Die aktuellen Beweise unterstützen nicht die routinemäßige Hinzufügung von Metformin zur Standardtherapie von BC, insbesondere bei Patienten ohne Diabetes. Mögliche Vorteile könnten bei Patienten mit Diabetes und metabolischen Anomalien oder bestimmten Subtypen (z. B. HR+) bestehen, wahrscheinlich durch seine insulinsensibilisierenden Effekte. Größere, biomarker-stratifizierte RCTs sind erforderlich, um Subgruppen zu klären, die von der Umnutzung von Metformin profitieren könnten.
Γεώργιος Π. Χρησταντωνίου (Thu,) untersuchte diese Frage.
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