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Eine neue Methode zur Schätzung der genetischen Verwandtschaft anhand von genetischen Markern wie Proteinpolymorphismen wird beschrieben. Sie basiert auf Grafens (1985) Verwandtschaftskoeffizienten und lässt sich am besten in Bezug auf Identität durch Abstammung interpretieren, anstatt als genetische Regression. Sie bietet mehrere Vorteile gegenüber derzeit verwendeten Methoden: Sie beseitigt eine Verzerrung nach unten bei kleinen Stichprobengrößen; sie verbessert die Schätzung der Verwandtschaft für Teilmengen von Populationen; und sie ermöglicht die Schätzung der Verwandtschaft für eine einzelne Gruppe oder ein einzelnes Individuumspaar. Einzelne Schätzungen der Verwandtschaft sind tendenziell hochvariabel, können aber aggregiert dennoch sehr nützlich als Daten für nichtparametrische Tests sein. Solche Tests ermöglichen den Vergleich der Verwandtschaft zwischen zwei Stichproben oder die Korrelation individueller Verwandtschaftswerte mit einer anderen Variablen.
Queller et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.