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Heutzutage gibt es ein starkes Bestreben, fossile Chemikalien und Brennstoffe durch biobasierte zu ersetzen. In diesem Zusammenhang sind das 7. Prinzip der Grünen Chemie, die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und der aktuelle Ansatz „Safe and Sustainable by Design“ (SSbD) die wichtigsten Referenzen. Unter den verschiedenen Bio-Raffinerien stellen lignocellulosehaltige Biomassen die am häufigsten vorkommende Ressource dar, die es zu erkunden gilt. Angesichts der Vielzahl nützlicher Moleküle, die aus lignocellulosehaltigen Biomassen produziert werden, verkörpert levulinische Säure ein potenzielles Ausgangsmaterial zur Herstellung von chemischen Produkten mit hohem Mehrwert. Diese Übersicht untersucht die Herstellung von levulinischer Säure aus lignocellulosehaltigen Biomassen und deren Weiterverwertung zu hochgradigen Verbindungen (γ-Valerolacton, Ketale und Methyl/Ethyllevulinat), wobei der aktuelle Stand der verfügbaren synthetischen Strategien aus einer Lebenszyklus-Perspektive unter Berücksichtigung der Anwendung der Lebenszyklusanalyse (LCA) betrachtet wird.
Sessa et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.