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Verkehrs- und Mobilitätssysteme müssen transformiert werden, um die Klimaziele zu erreichen und negative Umwelt- und soziale Auswirkungen zu reduzieren. Trotz der EU-Politiken, die seit mehr als drei Jahrzehnten solche Probleme ansprechen, verlaufen die Transitionen langsam und geografisch ungleich. Damit effektive Veränderungen stattfinden können, benötigt die Verkehrs- und Mobilitätsforschung frische Perspektiven und eine bessere Integration von Wissen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften. Basierend auf einem Horizon Scanning-Ansatz, der eine große Offenheit und Vielfalt in wissenschaftlichen Standpunkten ermöglichte, präsentiert dieses Papier eine neuartige Forschungsagenda, die aus 8 Themen und 100 Forschungsfragen besteht, die zu umweltverträglichen Mobilitätsübergängen innerhalb Europas beitragen könnten. Diese Forschungsagenda hebt die Notwendigkeit hervor, nicht nur technologische Lösungen für kohlenstoffarme Mobilität zu unterstützen, sondern auch die Bedeutung transformativem Politiken, die neue Prozesse der Wissensproduktion, bürgerschaftliche Partizipation und erkenntnistheoretische Gerechtigkeit einbeziehen. Wir sind der Ansicht, dass die Agenda auf die Notwendigkeit weiterer Forschung zu den Dynamiken der Wissenschaft-Gesellschaft-Interaktionen hinweist.
Ryghaug et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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