Key points are not available for this paper at this time.
Die wache faseroptische Intubation wird oft als die Technik der Wahl angesehen, wenn ein schwieriger Atemweg zu erwarten ist. Allerdings werden Videolaryngoskope zunehmend häufiger eingesetzt. Wir haben die aktuelle Literatur durchsucht und eine Metaanalyse durchgeführt, um die Anwendung von Videolaryngoskopie und faseroptischer Bronchoskopie bei wacher trachealer Intubation zu vergleichen. Unser primäres Ergebnis war die Zeit, die benötigt wird, um die Trachea des Patienten zu intubieren. Sekundäre Ergebnisse umfassten: gescheiterte Intubationen; die Rate erfolgreicher Intubationen beim ersten Versuch; die vom Patienten berichtete Zufriedenheit mit der Technik; und alle Komplikationen, die aus der Intubation resultierten. Acht Studien mit 429 Patienten wurden in diese Übersicht einbezogen. Die Intubationszeit war kürzer, wenn Videolaryngoskopie anstelle von faseroptischer Bronchoskopie verwendet wurde (sieben Studien, 408 Teilnehmer, mittlere Differenz (95%CI) -45,7 (-66,0 bis -25,4) s, p < 0,0001, Evidenz von geringer Qualität). Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Techniken in der Fehlerquote (sechs Studien, 355 Teilnehmer, Risikoquote (95%CI) 1,01 (0,24-4,35), p = 0,99, Evidenz von geringer Qualität) oder der Erstversuchs-Erfolgsquote (sechs Studien, 391 Teilnehmer, Risikoquote (95%CI) 1,01 (0,95-1,06), p = 0,8, Evidenz von moderater Qualität). Das Niveau der Patientenzufriedenheit war zwischen beiden Gruppen ähnlich. Es wurde kein Unterschied in zwei berichteten unerwünschten Ereignissen festgestellt: Heiserkeit/Halsweh (drei Studien, 167 Teilnehmer, Risikoquote (95%CI) 1,07 (0,62-1,85), p = 0,81, Evidenz von geringer Qualität) und niedrige Sauerstoffsättigung (fünf Studien, 337 Teilnehmer, Risikoquote (95%CI) 0,49 (0,22-1,12), p = 0,09, Evidenz von geringer Qualität). Zusammenfassend ist die Videolaryngoskopie für die wache tracheale Intubation mit einer kürzeren Intubationszeit verbunden. Sie scheint auch eine Erfolgsquote und ein Sicherheitsprofil zu haben, das mit der faseroptischen Bronchoskopie vergleichbar ist.
Alhomary et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: