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EINFÜHRUNG: Die Ansichten der Patienten zur Qualität der Versorgung sind von entscheidender Bedeutung für die Umsetzung von Qualitätssicherungs- (QA) und Qualitätsverbesserungs- (QI) Programmen. Die Relevanz von Studien zur Patientenzufriedenheit wird jedoch oft aufgrund konzeptioneller und methodologischer Probleme in Frage gestellt. Hier sind wir der Meinung, dass eine andere Strategie erforderlich ist. ZIEL: Entwicklung eines konzeptionellen Rahmens zur Messung der Qualität der Versorgung aus der Sicht der Patienten, basierend auf der vorhandenen Literatur zur Verbraucherszufriedenheit im Gesundheitswesen und der Unternehmensforschung. ERGEBNISSE: Patientenzufriedenheit oder Verbraucherszufriedenheit wird als multidimensionales Konzept betrachtet, das auf einer Beziehung zwischen Erfahrungen und Erwartungen basiert. Während sich die meisten Gesundheitsforscher auf das Ergebnis, die Patientenzufriedenheit (oder -unzufriedenheit), konzentrieren, ist ein fruchtbarerer Ansatz, die grundlegenden Komponenten des Konzepts zu betrachten: Erwartungen (oder 'Bedürfnisse') und Erfahrungen. Ein konzeptioneller Rahmen – basierend auf der Reihenfolge von Leistung, Wichtigkeit, Einfluss – und Qualitätsurteile verschiedener Patientenkategorien, die aus den Wichtigkeits- und Leistungswerten verschiedener Gesundheitsaspekte abgeleitet werden, wird ausgearbeitet und mit empirischen Belegen illustriert. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das neue konzeptionelle Modell, mit Qualitätsindikatoren, die aus Wichtigkeits- und Leistungswerten abgeleitet werden, kann als Rahmen für QA- und QI-Programme aus der Perspektive der Patienten dienen. Für die Auswahl der Aspekte der Versorgungsqualität wird ein kategoriespezifischer Ansatz empfohlen, der die Durchführung von Fokusgruppendiskussionen einschließt.
Sixma et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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