Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Verletzungen des vorderen Kreuzbandes (VKB) sind bei weiblichen Sportlerinnen aufgrund anatomischer und biomechanischer Faktoren häufiger. Diese Verletzungen können nachteilige Folgen für die Sportlerinnen und das Gesundheitssystem haben. Neuromuskuläre Trainingsprogramme wurden entwickelt, um Risikofaktoren zu modifizieren und Verletzungen des VKB zu verhindern. ZIEL: Diese systematische Übersicht bewertet Studien, die die Effektivität neuromuskulärer Trainingsprogramme bei der Reduzierung von VKB-Verletzungen bei weiblichen Sportlerinnen untersuchen, und bietet ein Update zu zwei zuvor veröffentlichten Übersichten. STUDIENENTWURF: Systematische Übersicht. METHODEN: Die Datenbanken Medline, Cochrane und CINAHL wurden nach relevanten Fachartikeln durchsucht, die von 1995 bis 2011 veröffentlicht wurden. Wir haben eine manuelle Überprüfung relevanter Artikel, Autoren und Zeitschriften, einschließlich der Bibliografien von identifizierten Artikeln, durchgeführt. Zehn Studien wurden in diese Übersicht aufgenommen. ERGEBNISSE: Nur zwei Studien zeigten einen statistisch signifikanten Rückgang von VKB-Verletzungen mit neuromuskulären Trainingsprogrammen. Zwei zusätzliche Studien zeigten einen statistisch signifikanten Rückgang nur in Subgruppenanalysen. Vier Studien zeigten einen Trend zu reduzierten VKB-Verletzungen mit neuromuskulären Trainingsprogrammen, konnten jedoch keine statistische Signifikanz erreichen. Neuromuskuläre Trainingsprogramme, die plyometrische Übungen und einen Saisonvorbereitungskomponente umfassen, waren am vorteilhaftesten. Zwei Studien zeigten tatsächlich einen Anstieg von Verletzungen bei Interventionsprogrammen. FAZIT: Neuromuskuläre Trainingsprogramme können eine nützliche Ergänzung zum Training sein, aber die aktuelle Literatur schließt unsere universelle Empfehlung dafür aus.
Stevenson et al. (Di,) untersuchten diese Frage.