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Unterstützte Migration wurde als ein Werkzeug vorgeschlagen, um einige der negativen ökologischen Folgen des Klimawandels zu verringern. Die Idee ist, Arten an Orte zu verschieben, die langfristig klimatisch besser geeignet sein könnten. Obwohl menschengemachte Bewegungen kein neues Phänomen sind, ist die unterstützte Migration in letzter Zeit insbesondere innerhalb von Kreisen der Naturschutzbiologie zur Quelle von Debatten geworden. In diesem Artikel skizzieren wir die Hauptperspektiven, die helfen, die unterschiedlichen Ansichten über unterstützte Migration zu definieren, und beleuchten die ethischen Wurzeln der Debatte im Kontext der kanadischen Wälder. Wir betonen, dass es viele verschiedene Formen der unterstützten Migration gibt, die jeweils unterschiedlichen (oft nicht ausgesprochenen) Zielen gerecht werden und einzigartige Risiken und Vorteile mit sich bringen, wodurch die Debatte nuancierter wird, als oft dargestellt. Wir weisen auf gewisse scheinbare Widersprüche hin, bei denen dasselbe Argument sowohl zur Unterstützung als auch zur Ablehnung der unterstützten Migration verwendet werden kann. Die aktuelle Debatte über die unterstützte Migration konzentriert sich hauptsächlich auf ökologische Risiken und Vorteile; jedoch verringern zahlreiche Unsicherheiten unsere Fähigkeit, diese Ergebnisse quantitativ zu bewerten. Tatsächlich kann ein Großteil der Debatte auf grundlegende Perspektiven zur Natur zurückgeführt werden, insbesondere auf die ethische Frage, ob natürliche Systeme absichtlich gesteuert oder ihnen erlaubt werden sollte, sich von selbst anzupassen. Um die Diskussion zu erleichtern, schlagen wir vor, dass der Fokus auf eine klarere Identifizierung von Werten und Zielen für die unterstützte Migration gerichtet werden sollte.
Aubin et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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