Key points are not available for this paper at this time.
Die Häufigkeit von Faecalibacterium prausnitzii, einem dominanten Bakterium der menschlichen Mikrobiota, das entzündungshemmende Effekte zeigt, ist bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) verringert. Im menschlichen Kolonlamina propria finden sich IL-10-sekretierende, Foxp3-negative Tregs, die durch eine doppelte Expression von CD4 und CD8α (DP8α) gekennzeichnet sind und eine Spezifität für F. prausnitzii aufweisen. Dieser Treg-Untertyp ist bei IBD vermindert. Der in vivo Effekt von DP8α-Zellen wurde unseres Wissens nach bisher nicht evaluiert. Hier haben wir, unter Verwendung eines humanisierten Modells einer NSG-immunodefizienten Mauslinie, die das HLA D-verwandte Allel HLA-DR*0401, aber keine murinen Klasse II (NSG-Ab° DR4) Moleküle exprimiert, einen schützenden Effekt eines HLA-DR*0401-restriktiven DP8α Treg-Klons in Kombination mit der Verabreichung von F. prausnitzii in einem Kolitismodell nachgewiesen. In einer Kohorte von Patienten mit IBD zeigten wir eine unabhängige Assoziation zwischen der Häufigkeit zirkulierender DP8α-Zellen und der Krankheitsaktivität. Schließlich wiesen wir auf eine positive Korrelation zwischen F. prausnitzii-spezifischen DP8α Tregs und der Menge an F. prausnitzii in der fäkalen Mikrobiota bei gesunden Personen und Patienten mit ilealem Morbus Crohn hin.
Touch et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.