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Trotz eines Wachstums bei der molekularen Radiotherapie (MRT) und eines Anstiegs des Interesses führen die Zentren immer noch selten MRT-Dosimetrie durch. Ziel dieses Berichts war es, die Hauptgründe zu bewerten, warum die Zentren keine MRT-Dosimetrie durchführen, und Ratschläge zu den notwendigen Ressourcen zur Einrichtung eines solchen Dienstes zu geben. Eine Umfrage, die im Vereinigten Königreich durchgeführt wurde, sollte herausfinden, wie viele Zentren einen MRT-Dosimetrie-Dienst anbieten und die Hauptgründe, warum dies nicht allgemein durchgeführt wird. Achtundzwanzig Prozent der Zentren, die an der Umfrage teilnahmen, führten eine Art von Dosimetrie durch, wobei 88 % dieser Zentren interne Dosimetrie durchführten. Die Umfrage zeigte, dass ein „Mangel an klinischen Beweisen“, ein „Mangel an Richtlinien“ und „nicht aktuelle UK-Praxis“ die größten Hindernisse für die Einrichtung eines MRT-Dosimetrie-Dienstes waren. Praktischere Überlegungen, wie „Mangel an Software“ und „Mangel an Mitarbeiterschulung/Fachwissen“, wurden von den Befragten als weniger bedeutend angesehen. Aufbauend auf der Umfrage gibt dieser Bericht einen Überblick über die aktuellen Richtlinien und die verfügbaren Beweise, die die Vorteile der Durchführung von MRT-Dosimetrie belegen. Die für die Durchführung solcher Techniken erforderlichen Ressourcen werden unter Bezugnahme auf Richtlinien, Schulungsressourcen und derzeit verfügbare Software detailliert. Es wird gehofft, dass die in diesem Bericht präsentierten Informationen dazu beitragen, die MRT-Dosimetrie häufiger und in mehr Zentren sowohl in der routinemäßigen klinischen Praxis als auch in multizentrischen Studien durchzuführen. Solche Studien sind notwendig, um die Dosimetrietechniken zwischen den Zentren zu harmonisieren, auf der aktuellen Beweisbasis aufzubauen und die notwendigen Daten zur Feststellung der Dosis-Wirkungs-Beziehung für MRT bereitzustellen.
Craig et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.