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Das Default-Modus-Netzwerk (DMN) ist ein Satz von Gehirnregionen, der konstant höhere Aktivität im Ruhezustand im Vergleich zu Aufgaben zeigt, die eine anhaltende fokussierte Aufmerksamkeit auf extern präsentierte Stimuli erfordern. Die kognitiven Prozesse, die möglicherweise dem DMN zugrunde liegen, sind nach wie vor umstritten. Es wurde abwechselnd vorgeschlagen, dass die DMN-Aktivität unfokussierte Aufmerksamkeit auf externe Stimuli oder das Auftreten von intern generierten Gedanken widerspiegelt. Die vorliegende Studie hatte zum Ziel, dieses Thema zu klären, indem die neuralen Korrelate der verschiedenen Arten von bewussten Erlebnissen untersucht wurden, die während der Aufgabenbearbeitung auftreten können. Vier Klassen von bewussten Erlebnissen (d.h. volle Fokussierung auf die Aufgabe, Ablenkungen durch irrelevante Empfindungen/Wahrnehmungen, störende Gedanken in Bezug auf die Bewertung der Aufgabe und Tagträumen), die sich entlang von zwei Dimensionen ("Aufgabenbezogenheit" und "Stimulusabhängigkeit") unterschieden, wurden mithilfe von Gedankenstichproben während der Durchführung einer Go/No-Go-Aufgabe erfasst. Analysen, die auf die Intervalle vor jeder Probe basierten, entsprechend der berichteten subjektiven Erfahrung, zeigten, dass beide Dimensionen relevant sind, um die Aktivität in mehreren Regionen des DMN zu erklären, nämlich im medialen präfrontalen Kortex, im posterioren cingulären Kortex/Precuneus und im posterioren unteren parietalen Lobus. Bemerkenswerterweise wurde ein additiver Effekt der beiden Dimensionen für die Mittelachsenregionen des DMN nachgewiesen. Andererseits waren laterale Temporallappenregionen (ebenfalls Teil des DMN) spezifisch mit stimulusunabhängigen Berichten verbunden. Diese Ergebnisse legen nahe, dass die Mittelachsenregionen des DMN kognitive Prozesse zugrunde liegen, die sowohl während interner Gedanken als auch bei externer unfokussierter Aufmerksamkeit aktiv sind. Sie stärken auch die Ansicht, dass das DMN in verschiedene Subkomponenten unterteilt werden kann, und machen deutlich, dass sowohl die stimulusabhängigen als auch die aufgabenbezogenen Dimensionen bewusster Erlebnisse berücksichtigt werden müssen, wenn man die möglichen funktionalen Rollen des DMN untersucht.
Stawarczyk et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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