Ein detailliertes Verständnis der physiologischen Prinzipien der venösen Oximetrie ist unerlässlich für eine sichere und effektive Anwendung in der perioperativen Versorgung.
Komplikationen nach größeren Operationen gehören zu den häufigsten Ursachen für Morbidität und Mortalität. Die Ätiologie postoperative Komplikationen ist komplex, aber eine schlechte kardiopulmonale Reserve scheint ein Schlüsselfaktor zu sein. Es gibt ein zunehmendes Interesse an der Verwendung der zentralen und gemischten venösen Sauerstoffsättigung zur Unterstützung therapeutischer Interventionen während des perioperativen Zeitraums. Ein detailliertes Verständnis der physiologischen Prinzipien der venösen Oximetrie ist jedoch unerlässlich für eine sichere und effektive Anwendung in der klinischen Praxis. Die venöse Sauerstoffsättigung spiegelt das Gleichgewicht zwischen der globalen Sauerstoffzufuhr und dem Sauerstoffverbrauch wider, das während des perioperativen Zeitraums von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden kann. Ziel dieses Artikels ist es, die Physiologie und die Messung der gemischten und zentralen venösen Sauerstoffsättigung zu beschreiben und die Ergebnisse klinischer Untersuchungen zu deren Verwendung in der perioperativen Versorgung zu erkunden.
Shepherd et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.