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Wir (Marsh & Craven, 1997) haben behauptet, dass akademisches Selbstkonzept und Leistung sich gegenseitig verstärken und jeweils zu Verbesserungen im anderen führen. Baumeister, Campbell, Krueger und Vohs (2003) haben behauptet, dass Selbstwertgefühl keine Vorteile über verführerische Freude hinaus hat und möglicherweise sogar nachteilhaft für die anschließende Leistung ist. Zur Integration dieser scheinbar widersprüchlichen Schlussfolgerungen unterscheiden wir zwischen (a) älteren, eindimensionalen Perspektiven, die sich auf globales Selbstwertgefühl konzentrieren und die Baumeister et al. Überprüfung untermauern, und (b) jüngeren, multidimensionalen Perspektiven, die sich auf spezifische Komponenten des Selbstkonzepts fokussieren und die Grundlage unserer Behauptung bilden. Zur Unterstützung der Konstruktvalidität der multidimensionalen Perspektive zeigen Studien, dass akademische Leistung wesentlich mit akademischem Selbstkonzept zusammenhängt, jedoch nahezu unabhängig vom Selbstwertgefühl ist. Im Einklang mit dieser Unterscheidung zeigen Forschungen, die auf unserem Modell der reziproken Effekte (REM) und einer aktuellen Metaanalyse basieren, dass vorheriges akademisches Selbstkonzept (im Gegensatz zum Selbstwertgefühl) und Leistung beide positive Effekte auf nachfolgendes Selbstkonzept und Leistung haben. Wir bieten einen Überblick über neue Unterstützung für die Allgemeingültigkeit des REM bei kleinen Kindern, kulturübergreifende Forschung in nicht-westlichen Ländern, Gesundheit (körperliche Aktivität) sowie Nicht-Elite-(Gymnastik) und Elite-(internationale Schwimmmeisterschaften) Sport. Wir schließen, dass zukünftige Übersichten, die die bedeutenden Implikationen des Selbstkonzepts für Theorie, Politik und Praxis verdeutlichen, die aktuelle Forschung, die das REM und eine multidimensionale Perspektive des Selbstkonzepts unterstützt, berücksichtigen müssen.
Marsh et al. (Di,) untersuchten diese Fragestellung.
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