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HINTERGRUND: Der Einsatz von Forschungsergebnissen zur Untermauerung der Gesundheitspolitik wird nachdrücklich gefördert. Die Umsetzung war jedoch nicht unkompliziert. Die Ziele dieser systematischen Übersicht waren die Synthese empirischer Belege über die Nutzung von Forschungsergebnissen durch Entscheidungsträger im Bereich der öffentlichen Gesundheit in Kontexten mit universellen Gesundheitssystemen. METHODEN: Um geeignete Studien zu finden, wurden 13 bibliografische Datenbanken durchsucht, organisatorische Webseiten gescannt, Schlüsselinformanten kontaktiert und die Bibliografien der einbezogenen Studien überprüft. Zwei Prüfer bewerteten unabhängig Studien zur Aufnahme, extrahierten Daten und bewerteten die methodische Qualität. Die Daten wurden als narrative Übersicht synthetisiert. ERGEBNISSE: 18 Studien wurden einbezogen: 15 qualitative Studien und drei Umfragen. Ihre methodische Qualität war gemischt. Sie fanden in einer Vielzahl von Ländern und Entscheidungskontexten statt. An den Studien nahmen 1063 Entscheidungsträger im Bereich der öffentlichen Gesundheit, 72 Forscher und 174 Personen mit überlappenden Rollen teil. Die Entscheidungsprozesse variierten stark zwischen den Kontexten und wurden von Schlüsselakteuren unterschiedlich wahrgenommen. Eine Reihe von Forschungsergebnissen wurde zugänglich gemacht. Es gab jedoch keine zuverlässigen Beweise für das Ausmaß ihrer Nutzung. Ihre Auswirkungen waren oft indirekt und konkurrierten mit anderen Einflüssen. Barrieren für die Nutzung von Forschungsergebnissen umfassten: die Wahrnehmungen der Entscheidungsträger von Forschungsergebnissen; die Kluft zwischen Forschern und Entscheidungsträgers; die Kultur der Entscheidungsfindung; konkurrierende Einflüsse auf die Entscheidungsfindung; und praktische Einschränkungen. Vorgeschlagene (aber weitgehend ungetestete) Wege zur Überwindung dieser Barrieren umfassten: Forschung, die auf die Bedürfnisse der Entscheidungsträger abzielt; Forschung, die wichtige Botschaften klar herausstellt; und Kapazitätsaufbau. Es gab wenig Beweise für die Rolle von Forschungsergebnissen in Entscheidungsfindungen zur Verringerung von Ungleichheiten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Um Forschung informierte Gesundheitspolitik effektiver umzusetzen, sind Maßnahmen von Entscheidungsträgern und Forschern erforderlich, um die in dieser systematischen Übersicht identifizierten Barrieren anzugehen. Es besteht ein dringender Bedarf an Beweisen zur Unterstützung der Nutzung von Forschungsergebnissen zur Informierung von Entscheidungsprozessen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zur Verringerung von Ungleichheiten.
Orton et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.