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Die Isothiazolinon-Konservierungsmittel Methylisothiazolinon (MI), Methylchloroisothiazolinon (MCI) und Benzisothiazolinon (BIT) werden in einer Vielzahl von Produkten eingesetzt, darunter Farben und Kosmetika, und sind bekannt dafür, allergische Kontaktdermatitis auszulösen. Unter Malern sind sie eine der häufigsten Ursachen für Kontaktdermatitis. Darüber hinaus sind sie alle flüchtig, und kürzlich wurden schwere Reaktionen aufgrund von Emissionen von insbesondere MI aus Farben berichtet. In dieser Studie wurden die Konzentrationen von MI, BIT und MCI in wasserbasierten Farben mittels LC-MS-MS analysiert, und die Emissionen aus den Farben wurden in Klimakammern und in einer Wohnung gemessen. Neunzehn Farben wurden auf den Gehalt an MI, MCI und BIT untersucht. Alle 19 Farben enthielten MI, 16 enthielten BIT und 4 enthielten MCI. Im Kammerexperiment erreichte die Emission von MI innerhalb weniger Stunden nach der Anwendung ihren Höhepunkt, setzte aber dann über mehr als 42 Tage mit einer langsamen Rate fort. MCI wurde langsamer emittiert und erreichte nach mehreren Tagen seinen Höhepunkt. Die BIT-Emissionen lagen alle um die Nachweisgrenze. In der Wohnung konnten wir die Emission von MI mehrere Tage nach der Anwendung nachweisen. Langanhaltende Verdampfung und somit chronische Exposition geben den klinischen Beobachtungen Glaubwürdigkeit, dass MI eine wichtige Ursache für luftbedingte Kontaktdermatitis unter Malern und Verbrauchern sein kann.
Lundov et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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