Key points are not available for this paper at this time.
Ziel: Obwohl frühere Überprüfungen bestätigten, dass aktives Rauchen der Mutter signifikant mit dem Risiko von fetalen angeborenen Herzfehlern (AHFs) assoziiert war, ist die Assoziation zwischen passivem Rauchen der Mutter, Rauchen des Vaters und dem Risiko von AHFs heutzutage nicht schlüssig; zudem fehlt eine umfassende Übersicht. Eine Meta-Analyse von Beobachtungsstudien wurde durchgeführt, um das Risiko von AHFs, das mit aktivem und passivem Rauchen der Mutter sowie dem Rauchen des Vaters assoziiert ist, zu bewerten. Methoden: Sieben elektronische Datenbanken wurden bis Juni 2018 nach geeigneten Forschungen durchsucht. Wir fassten die Studienmerkmale zusammen, und die zusammenfassenden Risikoeinschätzungen wurden entweder mithilfe des Zufallseffektmodells oder des festen Effektmodells berechnet. Sensitivitäts- und Subgruppenanalysen wurden durchgeführt, um potenzielle Moderatorvariablen für die Heterogenität zu identifizieren. Ergebnisse: Einhundertfünfundzwanzig Studien mit 137.574 AHF-Fällen und 8.770.837 Studienteilnehmern wurden einbezogen. Insgesamt war aktives Rauchen der Mutter (Risiko-Quote (RR) = 1,25; 95% Konfidenzintervall (CI): 1,16–1,34; p < 0,01) und passives Rauchen (RR = 2,24, 95% CI: 1,81–2,77; p < 0,01) sowie aktives Rauchen des Vaters (RR = 1,74, 95% CI: 1,48–2,06; p < 0,01) signifikant mit dem Risiko von AHFs assoziiert. Für spezifische AHF-Subtypen zeigte unsere Studie, dass aktives Rauchen der Mutter signifikant mit dem Risiko eines Vorhofseptumdefekts (RR = 1,27, 95% CI: 1,02–1,59; p = 0,03) und einer Obstruktion des rechten Herzkammers (RR = 1,43, 95% CI: 1,04–1,97; p = 0,03) assoziiert war. Relevante Moderatorvariablen für die Heterogenität wurden durch Subgruppenanalysen identifiziert. Die Sensitivitätsanalyse ergab konsistente Ergebnisse. Schlussfolgerung: Aktives Rauchen der Mutter, passives Rauchen der Mutter sowie Rauchen des Vaters erhöhten das Risiko von AHFs bei Nachkommen. Die Verhinderung des Rauchens von Eltern während der Peripregnanz ist eine Priorität zur Prävention von AHFs.
Zhao et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.