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Replikationsprotein A (RPA) ist ein heterotrimeres Einzelstrang-DNA-bindendes Protein, das in Eukaryoten hochgradig konserviert ist. RPA spielt wesentliche Rollen in vielen Aspekten des Nukleinsäuremetabolismus, einschließlich DNA-Replikation, Nukleotid-Exzisionsreparatur und homologer Rekombination. In diesem Review geben wir einen umfassenden Überblick über Struktur und Funktion von RPA und heben die neueren Entwicklungen in diesen Bereichen hervor. In den letzten Jahren gab es bedeutende Fortschritte in unserem Verständnis des Mechanismus der RPA-Bindung an DNA, einschließlich der strukturellen Charakterisierung der primären DNA-bindenden Domänen (DBD) und der Identifizierung von zwei sekundären DBDs. Darüber hinaus deutet die Evidenz darauf hin, dass RPA einen mehrstufigen Prozess nutzt, um an Einzelstrang-DNA zu binden, der eine besondere molekulare Polarität von RPA umfasst, ein Mechanismus, der anscheinend verwendet wird, um die Herkunftsdenaturierung zu erleichtern. Neben seinen mechanistischen Rollen interagiert RPA mit vielen Schlüsselproteinen im Nukleinsäuremetabolismus, und wir diskutieren die kritische Natur vieler dieser Interaktionen für den DNA-Metabolismus. RPA ist ein Phosphorylierungsziel für die DNA-abhängige Proteinkinase (DNA-PK) und wahrscheinlich auch für die Ataxia-telangiectasia-mutierte Gen (ATM)-Proteinkinase, und aktuelle Beobachtungen werden beschrieben, die darauf hindeuten, dass die RPA-Phosphorylierung eine signifikante modulatory Rolle in der zellulären Reaktion auf DNA-Schäden spielt.
Iftode et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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