Ein wachsender Fundus an Beweisen deutet darauf hin, dass die Dysregulation von neuronalem Eisen eine kritische Rolle bei der Alzheimer-Krankheit spielen könnte. Jüngste MRT-Studien haben einen Zusammenhang zwischen Eisenansammlung und Amyloid-β-Aggregation festgestellt. Die vorliegende Studie liefert weitere Einblicke, die eine Beziehung zwischen Eisen- und Tau-Akkumulation mithilfe von magnetresonanzbasierter quantitativer Suszeptibilitätskartierung und Tau-PET bei n = 236 Probanden mit Amyloid-β-Pathologie (aus der schwedischen BioFINDER-2-Studie) zeigen. Sowohl voxelweise als auch regionale Analysen zeigten eine konsistente Assoziation zwischen Unterschieden in der Gesamtmagnet-Suszeptibilität, die hauptsächlich auf eine Erhöhung des Eisengehalts zurückzuführen ist, und dem Tau-PET-Signal in Regionen, die bekanntlich von Alzheimer betroffen sind. Nachfolgende Analysen ergaben, dass die quantitative Suszeptibilität speziell den Zusammenhang zwischen Tau-PET und Maßnahmen der kortikalen Atrophie vermittelt, was auf einen modulatoryen Effekt der Eisenlast auf den Krankheitsprozess hindeutet. Wir fanden auch Hinweise, die darauf hindeuten, dass der Zusammenhang zwischen quantitativer Suszeptibilität und Tau-PET bei jüngeren Teilnehmern (Alter ≤ 65) stärker ist. Insgesamt liefern diese Ergebnisse in vivo Beweise für einen Zusammenhang zwischen Eisenablagerung und sowohl Tau-Aggregation als auch Neurodegeneration, die unser Verständnis der Rolle der Eisen-Dysregulation in der Ätiologie der Alzheimer-Krankheit voranbringen.
Spotorno et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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