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ZIEL: Entwicklung von Behandlungsempfehlungen für Kinder mit juveniler idiopathischer Arthritis, die sich als nicht-systemische Polyarthritis, Sakroiliitis oder Enthesitis manifestiert. METHODEN: Die Patient/Population, Intervention, Vergleich und Ergebnisse (PICO) Fragen wurden von Mitgliedern der Leitlinienentwicklungsteams entwickelt und verfeinert. Eine systematische Überprüfung wurde durchgeführt, um Beweise für die Vorteile und Risiken der Behandlungen für diese Erkrankungen zu sammeln. Die GRADE (Grading of Recommendations Assessment, Development and Evaluation) Methodologie wurde verwendet, um die Qualität der Evidenz zu bewerten. Ein Gruppen-Konsensprozess wurde unter dem Abstimmungsgremium durchgeführt, um die endgültigen Empfehlungen zu erstellen und ihre Stärke zu bewerten. Ein Eltern- und Patientenpanel verwendete einen ähnlichen Konsensansatz, um die Präferenzen von Patienten/Pflegepersonen zu wichtigen Fragen zu ermitteln. ERGEBNISSE: Es wurden neununddreißig Empfehlungen entwickelt (8 stark und 31 bedingt). Die Qualität der unterstützenden Evidenz war bei 90% der Empfehlungen sehr niedrig oder niedrig. Empfehlungen werden für die Verwendung von nichtsteroidalen Antirheumatika, krankheitsmodifizierenden Antirheumatika, Biologika sowie intraartikulären und oralen Glukokortikoiden bereitgestellt. Empfehlungen für die Nutzung von physikalischer und ergotherapeutischer Therapie werden ebenfalls gegeben. Spezifische Empfehlungen für Polyarthritis beziehen sich auf die allgemeine Medikation, die initiale und nachfolgende Behandlung sowie begleitende Therapien. Eine gute Krankheitskontrolle mit therapeutischer Eskalation zur Erreichung einer niedrigen Krankheitsaktivität wurde empfohlen. Die Empfehlungen für Sakroiliitis und Enthesitis betreffen hauptsächlich die Ersttherapie und begleitende Therapien. SCHLUSSFOLGERUNG: Diese Richtlinie bietet Orientierung für Kliniker, Pflegepersonen und Patienten bei der Entscheidungsfindung zur Behandlung. Kliniker, Pflegepersonen und Patienten sollten einen gemeinsamen Entscheidungsfindungsprozess verwenden, der die Werte, Präferenzen und Begleiterkrankungen der Patienten berücksichtigt. Diese Empfehlungen sollten nicht verwendet werden, um den Zugang zu Therapien einzuschränken oder zu verweigern.
Ringold et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
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