ZWECK: Dieser Bericht fasst das Hintergrundmaterial zusammen, das auf einer Konsenskonferenz über visuell provozierte Anfälle präsentiert wurde, die von der Epilepsy Foundation of America einberufen wurde. METHODEN: Eine umfassende Literaturrecherche wurde durchgeführt. ERGEBNISSE: Photosensitivität, eine abnormale EEG-Reaktion auf Licht- oder Musterstimuli, tritt bei etwa 0,3-3% der Bevölkerung auf. Die geschätzte Prävalenz von Anfällen durch Lichtreize beträgt etwa 1 pro 10.000 oder 1 pro 4.000 Personen im Alter von 5-24 Jahren. Menschen mit Epilepsie haben eine 2-14% Chance, Anfälle ausgelöst durch Licht oder Muster zu haben. Im Vorfall mit dem Pokemon-Zeichentrickfilm in Japan suchten 685 Kinder aufgrund von rot-blauen Blitzen im Fernsehen (TV) ein Krankenhaus auf. Nur 24%, die während des Zeichentrickfilms einen Anfall hatten, hatten zuvor einen Anfall erlebt. Licht- oder Musterstimulation kann bei prädisponierten Individuen Anfälle auslösen, aber es ist nicht bekannt, dass eine solche Stimulation die Wahrscheinlichkeit einer späteren Epilepsie erhöht. Intensitäten von 0,2-1,5 Millionen Kerzenleistung liegen im Bereich, um Anfälle auszulösen. Frequenzen von 15-25 Hz sind am provokantesten, aber der Bereich liegt zwischen 1-65 Hz. Licht-dunkel Grenzen können musterempfindliche Anfälle auslösen, und die rote Farbe ist ebenfalls ein Faktor. Anfälle können durch bestimmte TV-Sendungen, Filmbilder, Videospiele, natürliche Reize (z. B. Sonne auf Wasser), öffentliche Displays und viele andere Quellen ausgelöst werden. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Empfehlungen zur Risikominderung von Anfällen wurden von Behörden im Vereinigten Königreich, Japan und der Internationalen Fernmeldeunion, die mit den Vereinten Nationen verbunden ist, entwickelt. Die Epilepsy Foundation of America hat einen Konsens von medizinischen Experten und Wissenschaftlern zu diesem Thema entwickelt, der in einer begleitenden Arbeit berichtet wird.
Fisher et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: