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Die Entdeckung neuer Szintillatoren war lange Zeit mehr zufällig als durch ein tiefes Verständnis der Mechanismen, die dem Szintillationsprozess zugrunde liegen, motiviert. Diese Situation hat sich seit den 1990er Jahren dramatisch geändert, mit einem erhöhten Bedarf an Szintillatoren besserer Leistung für große Teilchenphysik-Experimente sowie für die medizinische Bildgebung. Es ist nun möglich, einen Szintillator für einen bestimmten Zweck zu entwerfen. Der Bandabstand kann angepasst, die Fangenergieniveaus und ihre Konzentration können fein abgestimmt und ihr Einfluss kann durch spezifische Dotierung zur Optimierung der Leistung des Szintillators gedämpft oder im Gegenteil verstärkt werden. In diesem Paper werden mehrere Beispiele solcher Kristalltechnikversuche zur Verbesserung der Leistung von Kristallszintillatoren, die in medizinischen Bildgebungsgeräten eingesetzt werden, gegeben. Ein Augenmerk liegt auch auf den spektakulären Fortschritten in der Kristallproduktionstechnologie, die neue Perspektiven für die großflächige und kosteneffektive Kristallproduktion mit konsistenter Qualität eröffnen.
P. Lecoq (Mi.) untersuchte diese Frage.