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ZIELE: Die Unterscheidung klinischer Merkmale von bipolaren Patienten, die einen Suizidversuch unternommen haben, kann helfen, gefährdete Personen zu identifizieren. Wir wollten solche Faktoren identifizieren und sie innerhalb eines Stress-Diathese-Modells des suizidalen Verhaltens betrachten. METHODEN: Patienten mit bipolarer Störung (N = 96) wurden hinsichtlich der Präsenz oder Abwesenheit einer Suizidversuchsgeschichte bei der Baseline-Bewertung verglichen. Wir verwendeten eine multiple logistische Regressionsanalyse, um die einzigartigen Assoziationen unabhängiger Variablen zur Geschichte eines vergangenen Suizidversuchs zu bewerten. ERGEBNISSE: Die Regressionsanalyse zeigte, dass eine Suizidversuchsgeschichte bei bipolarer Störung mit stärkerer aktueller suizidaler Ideation, mehr psychiatrischen Krankenhausaufenthalten, lebenslangen aggressiven Merkmalen und einem früheren Beginn einer ersten affektiven Episode assoziiert war. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Aggressive Merkmale und eine frühe Behandlung von affektiven Störungen, insbesondere schweren depressiven Episoden, sind potenzielle Ziele der Suizidprävention bei bipolarer Störung.
Grunebaum et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.