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Ein In-vitro-System zur Bildung von interleukin (IL)-4-induzierten Fremdkörper-Riesen-Zellen (FBGC) wurde verwendet, um das/die adhäsiven Proteinsubstrat(e) zu definieren, das/die diesen Aspekt der Fremdkörperreaktion auf biomedizinischen Polymeren fördert. Humane Monozyten wurden auf Zellkultur-Polystyroloberflächen kultiviert, die zuvor mit einem synthetischen Arginin-Glycin-Aspartat-Peptid vorbehandelt worden waren, das zuvor als optimal für die FBGC-Bildung identifiziert wurde, oder mit verschiedenen Konzentrationen potenzieller physiologischer Proteinsubstrate, d.h. Komplement C3bi, Kollagen Typ I oder IV, Fibrinogen, plasmakreatives Fibronectin, Fibroblasten-Fibronectin, Laminin, Thrombospondin, Vitronectin oder von Willebrand-Faktor. Kulturen wurden an den Tagen 0 (1,5 h), 3 und 7 anhand der May-Grünwald/Giemsa-Färbung bewertet. Die anfängliche Monozytenadhäsion trat auf allen adsorbierten Proteinen auf. Allerdings war am Tag 7 der Kultur nur Vitronectin bemerkenswert in seiner Fähigkeit, signifikante Makrophagenadhäsion, -entwicklung und -fusion zu unterstützen, was zur FBGC-Bildung führte. Vitronectin unterstützte hohe Grade der FBGC-Bildung bei einer Absorptionskonzentration zwischen 5 und 25 µg/mL. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass adsorbiertes Vitronectin entscheidend für die kollektiven Ereignisse ist, die die FBGC-Bildung auf biomedizinischen Polymeren unterstützen und fördern, und dass die Neigung zur Vitronectin-Adsorption die stoffoberflächenchemische Abhängigkeit der FBGC-Bildung zugrunde liegen könnte.
McNally et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.