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Spanischsprachige Vorschulkinder mit spezifischer Sprachentwicklungsstörung (SLI) wurden mit typischerweise entwickelnden gleichaltrigen Peers (TD-A) und jüngeren typischerweise entwickelnden Kindern, die hinsichtlich der durchschnittlichen Äußerungslänge (TD-MLU) angepasst wurden, hinsichtlich ihrer Verwendung von grammatischer Morphologie in spontaner Sprache verglichen. Die Kinder mit SLI zeigten hohe Genauigkeitsniveaus bei Präsens- und Präteritumverbbeugungen. Ihre Verwendung von bestimmten Artikeln und direkten Objektklitiken war jedoch signifikant problematischer als bei den TD-MLU- oder TD-A-Kindern. Substitutionen und Auslassungen wurden insbesondere in Kontexten beobachtet, die Pluralartikel und Klitiken erforderten. Viele der Details des beobachteten spanischen SLI-Profils wurden durch Wexlers (Erweiterte) Einzigartige Überprüfungsbedingung (EUCC) vorhergesagt. Verbleibende Details in den Daten konnten unter dem gleichen allgemeinen linguistischen Rahmen wie die EUCC berücksichtigt werden, indem zusätzliche Annahmen getroffen wurden. Einige der Unterschiede zwischen den Ergebnissen aus dem Spanischen und denen aus früheren Studien zu verwandten Sprachen wie Italienisch deuten darauf hin, dass die klinische Beurteilung und die Interventionsverfahren sowohl durch sprachspezifische Details als auch durch die Typologie der Sprache geprägt sein sollten.
Bedore et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.