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KONTEXT: Haushaltsschusswaffen sind mit einem erhöhten Risiko für Schusswaffentod bei Personen im Haushalt verbunden. Viele Organisationen und Gesundheitsbehörden empfehlen, Schusswaffen und Munition abzuschließen, um zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche Zugang zu Waffen haben. Der Zusammenhang dieser Aufbewahrungspraktiken mit der Verringerung des Risikos von Schusswaffenverletzungen ist unklar. ZIELSETZUNG: Zu messen, wie spezifische Haushaltsaufbewahrungspraktiken für Schusswaffen (Schusswaffen abschließen, Munition abschließen, unbenutzte Schusswaffen aufbewahren) mit dem Risiko von unbeabsichtigten und selbstzugefügten Schusswaffenverletzungen assoziiert sind. DESIGN UND EINSTELLUNG: Fall-Kontroll-Studie von Schusswaffen in Fällen, die von den Ämtern für medizinische Gutachten und Koronern aus 37 Landkreisen in Washington, Oregon und Missouri sowie 5 Trauma-Zentren in Seattle, Spokane und Tacoma, Washington, und Kansas City, Missouri, identifiziert wurden. FÄLLE UND KONTROLLEN: Fall-Waffen wurden identifiziert durch die Beteiligung an einem Vorfall, bei dem ein Kind oder Jugendlicher unter 20 Jahren Zugang zu einer Schusswaffe erhielt und sich selbst absichtlich oder unbeabsichtigt oder eine andere Person unbeabsichtigt erschoss. Schusswaffenangriffe und Mordfälle wurden ausgeschlossen. Wir verwendeten Aufzeichnungen von Krankenhäusern und medizinischen Gutachtern, um diese Vorfälle zu bestätigen. Durch Zufallsstichproben mit Telefonmarkierung wurden Kontrollwaffen identifiziert, indem berechtigte Haushalte mit mindestens 1 Schusswaffe und Kindern, die im Haushalt lebten oder zu Besuch waren, identifiziert wurden. Die Kontrollen wurden nach Altersgruppe und Landkreis abgestimmt. WICHTIGSTE EXPOSURE-MESSUNGEN: Die wichtigsten Expositionen in dieser Studie waren: (1) ob die betreffende Schusswaffe an einem verschlossenen Ort oder mit einem externen Schloss aufbewahrt wurde; (2) ob die Schusswaffe ungeladen aufbewahrt wurde; (3) ob die Schusswaffe sowohl ungeladen an einem geschlossenen Ort aufbewahrt wurde; (4) ob die Munition für die Schusswaffe separat aufbewahrt wurde; und (5) ob die Munition an einem geschlossenen Ort aufbewahrt wurde. Daten zum Aufbewahrungsstatus von Fall- und Kontrollwaffen wurden durch Interviews mit Befragten aus den Haushalten von Fall- und Kontrollwaffen gesammelt. ERGEBNISSE: Wir interviewten 106 Befragte mit Fallwaffen und 480 mit Kontrollwaffen. Von den Schießereien, die mit den Fallwaffen assoziiert waren, waren 81 Suizidversuche (95 % tödlich) und 25 unbeabsichtigte Verletzungen (52 % tödlich). Nach Anpassung für potenziell störende Variablen war es weniger wahrscheinlich, dass Waffen aus Fallhaushalten ungeladen aufbewahrt wurden als Kontrollwaffen (Odds Ratio OR, 0,30; 95 % Konfidenzintervall CI, 0,16-0,56). Ähnlich war es weniger wahrscheinlich, dass Fallwaffen abgeschlossen aufbewahrt wurden (OR, 0,27; 95 % CI, 0,17-0,45), separat von der Munition aufbewahrt wurden (OR, 0,45; 95 % CI, 0,34-0,93) oder Munition hatten, die abgeschlossen war (OR, 0,39; 95 % CI, 0,23-0,66) als Kontrollwaffen. Diese Ergebnisse waren sowohl für Handfeuerwaffen als auch für Langwaffen konsistent und ähnlich für Suizidversuche und unbeabsichtigte Verletzungen. FAZIT: Die vier Praktiken, eine Schusswaffe abgeschlossen, ungeladen aufzubewahren, Munition abgeschlossen zu lagern und an einem separaten Ort aufzubewahren, sind jeweils mit einem schützenden Effekt verbunden und deuten auf eine umsetzbare Strategie hin, um diese Arten von Verletzungen in Haushalten mit Kindern und Jugendlichen, in denen Waffen aufbewahrt werden, zu verringern.
David C. Grossman (Di,) untersuchte diese Frage.
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