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Zusammenfassung Dieser Artikel strebt an, Debatten über die Finanzialisierung des Wohnens voranzutreiben, indem er sich auf das Auftreten von Mietwohnungen als Grenze der Finanzialisierung konzentriert, ein dynamischer Prozess, der seit der globalen Finanzkrise zunehmend relevant ist. Ansässig in New York City fokussiert die Forschung auf eine aggressive Welle von Investitionen in bezahlbare, mietstabilisierte Immobilien durch Private-Equity-Firmen, deren Bemühungen, Wert aus diesen Immobilien freizusetzen, und die Auswirkungen der Finanzkrise von 2008 auf ihre Investitionsstrategien und damit auf das Leben der Mieter. Durch detaillierte empirische Analysen, die die Verbindungen zwischen der Konstitution von Mietwohnungen als neuem Standort für Private-Equity-Investitionen weltweit, den lokalen Bedingungen, die diesen Prozess in New York erleichtern, und der Neugestaltung des Alltagslebens der Mieter nachzeichnen, theorisiert der Artikel Mieter als unwillige Subjekte der Finanzialisierung. Unwilligkeit übersetzt sich jedoch nicht unbedingt in Überwältigung; sie impliziert auch Widerwillen und tatsächlich Kampf. Diese neuartige Konzeptualisierung hebt hervor, wie die Finanzialisierung auf Widerstand trifft und ihre notwendigerweise kontingente und unvollständige Natur. Der Artikel entwickelt daher das breitere intellektuelle Projekt, die Finanzialisierung nicht als einen monolithischen und unvermeidlichen Prozess zu verstehen, sondern als einen, der von außen Widerstand und von innen Widerspruch kennzeichnet.
Desiree Fields (Sa,) hat diese Frage untersucht.
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