Zusammenfassung Ich argumentiere, dass Akteure lobenswert sein können, wenn sie das Richtige tun, obwohl sie sich dessen nicht bewusst sind (und nicht nur, dass es richtig ist). Anders ausgedrückt, schlage ich vor, dass Fahrlässigkeit eine positive Entsprechung hat, die ich „Posigence“ nenne. Um diesen Vorschlag zu motivieren, führe ich Fälle ein, in denen ein Akteur ausreichende Gründe hat, auf eine Weise zu handeln, die ihr eigenes Wohlbefinden fördert, aber die Interessen eines anderen beeinträchtigt (oder zumindest nicht fördert), aber unbeabsichtigt unterlässt, dies zu tun und dabei eine gute Willensqualität manifestiert.
Daniel Telech (Thu,) hat diese Frage untersucht.